Samstag, 8. Oktober 2016

TEEREN & FEDERN


2013 hatten die roten Männla bereits ein anderes "new home"


An die verehrten Kunstfreunde, die edlen Spender und Sponsoren von „MEETING“.

Normalerweise könnte es mir absolut Stulle sein, wenn ein paar „Kulturfreunde“ ein modernes Kunstwerk kaufen und in meiner Heimatstadt aufstellen. Allerdings werden im vorliegenden Fall ein paar Grenzen überschritten - und dazu habe ich dann doch ein paar Takte zu sagen.

Der chinesische Bildhauer Wang Shugang hat „MEETING“ extra für den G-8 Gipfel (deshalb acht Figuren) in Heiligendamm im Jahr 2007 konzipiert.

Allerdings konnte sich damals kein Käufer für das Kunstwerk begeistern und so wurde gestern in Bamberg letztendlich nichts anderes als ein kultureller Ladenhüter feierlich der Öffentlichkeit übergeben.

Dazu kommt, dass „MEETING“ selbst in Bamberg nicht den geforderten Preis von 240.000 Euros erzielen konnte - da musste der Besitzer Alexander Ochs schon mal 82161,50 Euro Rabatt gewähren. 

Ähnlich erfolglos waren bereits die vorausgegangenen Akquisitionsversuche in Vancouver (2011) in Melbourne (2013) und in Perth, so dass Meeting auf dem internationalen Kunstmarkt längst als „verbrannt“ gegolten hat.

Das in Bamberg als „Meisterwerk der modernen Kunst im öffentlichen Raum“ angepriesene Oeuvre ist bei näherer Betrachtung leider nicht der versprochene große Wurf. Sonst wäre es wohl auch in London, New York und Paris ausgestellt worden. Wang Shugang ist demnach auch keiner der „heissen Kunstimporte aus China“ sondern eher ein Bildhauer aus der zweiten Reihe.

Auch das kann mir ziemlich egal sein - aber es gibt eine Komponente, die es - wie immer - in keinen der aktuellen Zeitungsartikel und Kommentare geschafft hat: ich protestiere dagegen, dass „MEETING“ ausgerechnet auf dem Rasen des Schönleinplatzes installiert wurde.

In unmittelbarer Nähe wurden dort der größte Teil der über 1000 Menschen verbrannt, die man ungerechterweise als Hexen und Zauberer angeklagt und verurteilt hatte. Zusätzlich wurden viele der meist weiblichen Opfer an diesem Platz grausam gequält und verstümmelt. Ihnen wurden die Brüste mit glühenden Zangen zerrissen (bis zu 15 mal bei einem Opfer), Hände abgehackt und die allerwenigsten wurden gnadenhalber vor der abscheulichen Verbrennung öffentlich geköpft. 

Bis zum Jahr 2008 (Tag des offenen Denkmals) waren diese Tatsachen absolut unbekannt, denn die Täter, sprich die katholische Kirche, hatte es über Jahrhunderte geschafft, die grausamste Epoche dieser Stadt perfekt zu vertuschen. 

Spätestens seit den offiziellen „Hexenwochen“ im Jahr 2012 erfuhr man dann öffentlich in Bamberg welche Form von Justizmorden sich hier ereignet hatten - zumindest wenn man kein kulturbehinderter Geschichtsanalphabet ist. 

Das ist der Grund weshalb ich vehement gegen die Aufstellung von „MEETING“ an diesem historischen Platz protestiere. Meinetwegen kann man die Installation an einer anderen Stelle (vor dem Erzbischöflichen Palais, vor der Brose-Zentrale oder sonst wo) aufstellen … aber eines Tages werden diese bedeutungslosen Sitzchinesen vom Brandplatz der katholischen Inquisition wieder entfernt werden - da halte ich jede Wette.


Wang Shugang - abstracted


Bis dahin hätte ich zwei Fragen an den Künstler: 

Lieber Wang Shugang. 

Hat man Sie eigentlich darüber informiert, das sich im 17ten Jahrhundert ein europaweit einmaliges Massaker an Frauen, Männern und kleinen Kindern abgespielt hat - genau an dem Platz, an dem jetzt Ihre Statuen stehen.

Was sagen Sie zu der Tatsache, oder interessiert es Sie gar nicht, in welchem Umfeld Ihre Kunst wirken soll? 

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Seit dem Jahr 2005 habe ich den eingeschlagenen Kurs der Aufklärung niemals verlassen - viel Zeit und Geld in diese Kampagne investiert und gelte selbst bei meinen Feinden als ausgesprochen hartnäckiger Kämpfer. 

Es existieren im Aktenbestand der lokalen Archive knappe 900 Namen von Opfern - abgeglichen mit dem aktuellen Telefonbuch von Bamberg, könnten bis zu 1200 Bamberger Familien einen potentiellen Vorfahren haben, der im 17ten Jahrhundert von der katholischen Kirche gefoltert und verbrannt wurde. Genau auf dem Schönleinsplatz, auf dem jetzt die acht chinesischen Skulpturen hocken. 

Es mir vollkommen scheissegal, ob ich mich mit diesem Post eventuell strafbar mache, aber ich verspreche Euch eines: WÜRDE DER NAME MEINER FAMILIE AUF DER FOLGENDEN OPFERLISTE STEHEN, DANN WÜRDE ICH EINEN ODER ALLE DER ROTEN RASEN-MÄNNLA EIGENHÄNDIG TEEREN UND FEDERN - und zwar so oft, bis man die Message begreift und die Dinger an einem anderen Ort aufbaut. 



Bis dahin empfinde ich die aktuelle Installation als einen Affront gegen den gesunden Menschenverstand und werde auch weiterhin öffentlich dagegen opponieren. 

Es ist schon traurig genug, dass überhaupt ein „gebildeter Mensch“ auf die Idee gekommen ist, dieses Kunstwerk dort aufzustellen …

Noch ist Bamberg stolze UNESCO-Welterbestadt … aber es ziehen bereits dunkle Wolken auf am Kulturhorizont ...  Vor drei Wochen wurde im geschützten Welterbe ein Vorfall aus dem Jahr 2006 angezeigt, der sich mit der illegalen Vernichtung historischer Bausubstanz aus dem 13ten Jahrhundert befasst. Das könnte böse ausgehen für die verklärten Freunde des kulturellen Welterbes. Dresden lässt grüssen.

Wer mehr über diese und andere unbequeme Wahrheiten über die „Traumstadt der Deutschen“ erfahren möchte, dem empfehle ich mein neues Buch: HEXENPUNK - Wie aus der Traumstadt der Deutschen der Schrein des Grauens wurde. 

Seit dem 3.Oktober bei AMAZON.com erhältlich als E-Book und Paperback. 




Mittwoch, 9. März 2016

SPOTLIGHT - Boston und / oder Bamberg - Die Blaupause


Wird der beste Film des Jahres auch in Deutschland zum Ende der Vertuschung führen? 

Ob es nun wirklich an dem preisgekrönten Film von Thomas McCarthy liegt, kann man nicht zuverlässig sagen, aber da dieser Film schon am 6. November 2015 in die US-Kinos kam, liegt der Verdacht auf der Hand.

Wie in der filmischen Vorlage ereigneten sich auch in Deutschland hunderte von Fällen, in denen sich pädophile Geistliche (meistens Angehörige der katholischen Religion) jugendliche Opfer in den Reihen von Internaten, Schulen und dergleichen suchten und missbrauchten.

Wie in „SPOTLIGHT“ liegen diese Fälle von Kindesmißbrauch meistens Jahre bzw. Jahrzehnte zurück und viele der Täter sind bereits verstorben oder in Pension. Deshalb ist eine juristische Strafverfolgung in den meisten der Fällen nicht mehr möglich.

Aber jetzt geht es um die Opfer - meistens männlich - die großteils noch am Leben sind und die mit Erinnerungen leben müssen, die sie teilweise schon seit langer Zeit verdrängt hatten.

Und es geht vor allem um die Frage, in welchem Ausmaß und warum die kirchlichen Behörden niemals zu einer bedingungslosen und vollständigen Aufklärung der Verbrechen bereit waren. Es wurde prinzipiell immer nur das zugegeben, was man auf Grund der Aktenlage, bzw. Beweise nicht mehr abstreiten konnte.

Auch die Presse hat versagt, denn oftmals wurden die Aussagen von Opfern in Frage gestellt, anstelle die Täter zu verhören. Generell wurde offensichtlich immer zuerst den Tätern geglaubt und die Opfer wurden durch diese Haltung ein weiteres Mal verhöhnt und verletzt. Selbst offizielle Anzeigen der Opfer wurden oftmals negiert - im Film SPOTLIGHT, wie im reellen Leben. 

Doch jetzt kommt Bewegung in die Angelegenheit.

Ein großer deutscher öffentlich-rechtlicher Fernsehsender hat eine nationale Investigativ-Sondereinheit gegründet, die sich landesweit mit den Vorwürfen beschäftigen wird, die man bis dato nicht oder unzureichend untersucht hat. 

Erstmals werden Journalisten, die keinerlei örtlichen Bezug zum lokalen Klerus haben, recherchieren. Das minimiert die Gefahr, dass diese Journalisten einen Erzbischof interviewen, den sie im Tagesgeschäft wegen anderen Angelegenheiten befragen müssen.

Das ist mMn neu in Deutschland … da hat sich das wahre Leben erstaunlicherweise an Hollywood orientiert …

Ausschlaggebend für diesen Schritt war anscheinend die kürzliche Aufdeckung von mindestens 231 Fällen, die sich in den Reihen der Regensburger Domspatzen ereigneten ( aktuell sind es schon mehr als 700 Anzeigen ) … und das sechs Jahre nachdem die katholische Kirche angeblich TABULA RASA in den eigenen Reihen gemacht hatte und alle Fälle angeblich aufgeklärt wurden.

Umso erfreulicher ist es, dass das schwierige Thema nun erneut aufgenommen wird.

Kommen wir jetzt nach Bamberg: Die lokale „juristische Sachlage“ sind lediglich die sechs Fälle, die dem ehemaligen Domkapitular und Leiter des Ottonianums Otto Münkemer im Jahr 2010 angelastet wurden. Dieser lebt mittlerweile in Pension und damit war der Tatbestand Missbrauch von Kindern in der Domstadt mit den sieben Hügeln nach Außen erledigt.

Weiterhin vertuscht wurden und werden immer noch die Fälle - wir behaupten, dass es sich im hunderte von Taten handelt - die sich während der Amtszeit von Präses Dr. Dr. Theodor Kehrbach und Direktor Seifried im Aufsessianum ereignet hatten.

Allein bei der Ferienfreizeit im Jahr 1970 wurden alle teilnehmenden Kinder (etwa 30 bis 40) einer „manuellen Geschlechtskontrolle“ vom Präses Dr. Dr. Kehrbach unterzogen. Auch die Sportveranstaltungen im Aufsessianum liefen immer nach dem gleichen Schema ab: alle Kinder wurden nach dem Sport zum Duschen - natürlich nackt - geschickt und der Präses duschte ebenfalls mit seinen „kleinen Wackern“ oder auch „den Nacktfröschen“, wie er sie gerne nannte - ganz natürlich duschte er ebenfalls nackt.

In einer Stadt, in der es nur ein einziges Leitmedium gibt, an dem die katholische Kirche, wie in Bamberg auch noch Anteilseigner ist, arbeiten nur Journalisten, die man als handverlesen oder als handzahm bezeichnen darf. Von ihnen ist erst dann Hilfe zu erwarten, wenn bereits eine landesweite DPA-Meldung zum Thema aus dem Ticker gelaufen ist. 

Es war innerhalb unserer Schule, bzw. in Bamberger Insiderkreisen immer ein offenes Geheimnis, dass es in jedem dieser Internate Geistliche gab, die sexuelle Handlungen untereinander und/oder mit einigen Schülern vollzogen … und das über Jahre hinweg. Das waren mit Sicherheit keine Einzelfälle - sondern systematische Mißbrauchshandlungen, die innerhalb der Internatsleitung unmöglich unbekannt sein konnten

Allein im Fall der Ferienfreizeit Oberitalien im Jahr 1970 waren ALLE TEILNEHMER zur Privatinspektion ihrer Geschlechtsteile allein mit dem Präses in einem Zimmer … deshalb gibt es ja allein aus dieser Aussage „einen ganzen Schulbus voller Opfer“. Diese Ferienfreizeiten wurden darüber hinaus jedes Jahr veranstaltet  … 

Ich war wegen meiner evangelischen Religionszugehörigkeit wahrscheinlich der einzige „Nicht-Katholik“ der jemals an so einer Ferienfreizeit teilgenommen hat …  

Wir hoffen, dass sich nun auch die Opfer melden, die bis dato niemals den Mut hatten, sich der Öffentlichkeit anzuvertrauen. Es geht in erster Linie um männliche Opfer - Alter zwischen 40 und 65 Jahre - bitte sehen Sie sich SPOTLIGHT im Kino an - und entscheiden Sie danach, ob Sie sich melden.

Was nun in den kommenden Monaten ans Tageslicht kommen wird .. man darf gespannt sein.

Samstag, 19. September 2015

Die Dokumentation zum BRANDMAL 2015



Das folgende Zitat stammt aus der Rede der 1. Vorsitzenden des Bürgervereins Bamberg Mitte, Frau Sabine Sauer: Die „Hexenverfolgung“ in Bamberg – sie war tatsächlich bis vor wenigen Jahren ein vergessener Teil der Stadtgeschichte.

Vielen Bambergern ist es bis heute nicht bekannt – aber: Bamberg war der Ort, an welchem vor allem in den Jahren 1612 bis 1630 die größte deutsche „Hexenverfolgung“, wohl die größte in Europa überhaupt, stattfand. 

Unsere Dokumentation wird erstmals die gesammelten Medien der Jahre 2007 bis zur Enthüllung des Mahnmals zeigen … die Geschichte eines vertuschten Massenmordes … der sich in den Mauern dieser wunderschönen Stadt abspielte und der nur deshalb so lange "unter dem Deckmantel Traumstadt der Deutschen vor sich hin moderte", weil sich in Bamberg kein lokaler Historiker mit der katholischen Kirche anlegen wollte. 

Es gibt keine spannendere Geschichte über das historische Bamberg zu erzählen!

Wir können zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen genauen Sendetermin vorhersagen - aber wir werden rechtzeitig bekannt geben, wann es soweit ist - u.A. auf diesem Blog und auf FB.

Samstag, 12. September 2015

Es kann nur eine Wahrheit geben … Entscheiden Sie selbst.

Der Text des neuen Hexen-Mahnmals enthält u.a. folgenden Satz:

„Seit 180 Jahren sind diese grausamen Vorgänge Gegenstand der historischen Forschung und in der Erinnerung der Menschen.“

Dagegen stelle ich einen Screenshot der offiziellen Webseite der Stadt Bamberg, die in dieser Form von 2003 bis November 2012 als einzige digitale Informationsquelle für Millionen von Bamberg Fans in aller Welt diente. 



Man möge es mir erklären … aber für mich stellt sich das so dar, dass in diesen 9 Jahren  eine banale „1000-Jahr Feier“ oder der „direkte Autobahnanschluss“ wichtigere historische Ereignisse waren, als der 1000 fache Massenmord der katholischen Inquisition im 17ten Jahrhundert, denn der wurde ja bis Ende 2012 offensichtlich komplett negiert - da war Bamberg übrigens schon 19 Jahre UNESCO-WELTERBE.

Das Verhalten der Verantwortlichen bei der Stadt Bamberg ist deshalb mehr als erbärmlich, denn wer trotz öffentlich geäusserter hehrer Worte systematisch lügt, vertuscht und beschönigt, der verhöhnt damit genau die, an die man mit dem neuen Mahnmal eigentlich erstmals erinnern wollte: Die tausend unschuldigen Hexen-Opfer, die man vorher noch bestialisch gefoltert hat, um sie dann in der Regel bei lebendigem Leibe zu verbrennen.

Ich empfinde diese und weitere Unwahrheiten im Text des neuen Hexen-Mahnmals als einen weiteren unwürdigen Versuch von ein paar ewig gestrigen Beamten, die in der UNESCO-WELTERBESTADT Bamberg ihre eigene „reingewaschene Sicht der Geschichte propagieren wollen“, die mit der Wahrheit leider nicht das Geringste zu tun hat. 

Sie belügen und betrügen damit Jahr für Jahr weiterhin Millionen von Touristen und gehören deshalb m.M.n. sofort entlassen.

Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher. Bertolt Brecht

Freitag, 31. Juli 2015

Wie ehrlich ist das denn ?

Am Sonntag wird nach 3jähriger Vorbereitungszeit endlich das Denkmal für die Bamberger Hexenopfer feierlich enthüllt … ich gratuliere in erster Linie dem Bürgerverein Mitte und ganz besonders Frau Sabine Sauer, denn nur durch ihr gemeinsames Engagement wurde dieser erste sichtbare Denkanstoß über die vertuschten Massenmorde in der Bamberger Kulturlandschaft etabliert. 
Die Rolle der Stadt Bamberg und einiger der selbsternannten Kulturträger erscheint mir da bei weitem fragwürdiger ... aber ich bin ja nur der Inseldepp, der die ALLWISSENDEN seit 2007 mit dem Thema nervt … 
Dummerweise gibt es eindeutige gedruckte Indizien, wie man von offizieller Stelle mit dem Andenken der etwa 1000 Märtyrer dieser Stadt umgeht.

Im Folgenden sehen Sie mehrere Scans aus dem mMn schlechtesten Pamphlet, das je über Bambergs Geschichte verfasst wurde. Das entsprechende Buch wurde gesponsert von der STADT BAMBERG, der STADTSPARKASSE BAMBERG und der OBERFRANKENSTIFTUNG und ist mMn eine Schande für die historischer Aufklärung.

Auf Seite 189 werden 129 Opfer namentlich aufgelistet.
Auf Seite 174 werden weitere 129 Opfernamen gelistet - allerdings hat da der Setzer schon geschlampt, denn 9 Namen sind Doubletten, weshalb also insgesamt nur 249 Opfernamen abgedruckt wurden.

Da es im Staatsarchiv aber 884 Akten und entsprechende Namen zu jeder Akte gibt, frage ich öffentlich: was soll das? Was ist mit den anderen 635 Opfern? Nicht erwähnenswert ? Nach welchen Kriterien wurden hier die OPFER SELEKTIERT ?
Ist der Oberfrankenstiftung während der Produktion das Geld ausgegangen?
Gab es einen Material-Engpass Ende 2013, so dass Papier und/oder Druckertinte knapp waren? Oder gab es einen Engpass im Hirn der Produzenten??

Übrigens - das Buch wurde auch mit Euren Steuergeldern finanziert...

Oder hat man in Wirklichkeit gemerkt, dass die Opfernamen bei dieser Schriftgröße noch für fünf weitere Seiten langten und das dann doch etwas "dramatisch" aussieht und man hat deshalb einfach so die Namen wahllos gelöscht. 

Das ist für mich kastrierte Erinnerungskultur, die sich nur kranke Menschen ausdenken können. 

Montag, 20. Juli 2015

Die Einladung zur Einweihung

Wenn Sie mal bitte kurz nach rechts auf dem Bildschirm sehen, erkennen Sie, dass dieser Blog bereits seit September 2007 existiert. Nach ca 8 Jahren ist jetzt wirklich der entscheidende Moment gekommen um ein wichtiges Datum zu feiern, denn bereits in wenigen Tagen wird in Bamberg offiziell ein Mahnmal für die Hexenopfer enthüllt werden. 

Am 2. August 2015 beginnt in Bambergs Geschichtsschreibung eine neue Zeitrechnung: Bürger, Schulklassen und Touristen werden erstmals sehen, dass hier ein Zeichen für die Aufklärung gesetzt wurde. Dank dem Bürgerverein Mitte, dessen Mitglieder ganz pragmatisch eine Rolle übernommen haben, die in einer UNESCO-WELTERBE-Stadt unter normalen Umständen das Kulturamt, das Welterbe-Office oder die Stadtführung übernommen haben müsste .. aber was ist in Bamberg schon normal? 

Als eine ganz besondere Ehre empfinde ich die Einladung des BVM, die mich vor wenigen Tagen erreicht hat.

Ich würde zu gerne kommen - ohne Frage.

Allerdings werde ich die Veranstaltung leider boykottieren. Nicht wegen dem Mahnmal und selbstverständlich schon gar nicht wegen dem absolut lobenswerten Engagement des Bürgervereins Mitte. 

Mein Verständnis von Respekt und ehrlichem Andenken wird von der Tatsache gestört, dass sich in Bamberg die Politiker, die sich bis dato weigern eine moralisch-ethische Rehabilitation auszusprechen, dann in Ihrem Sonntagsanzug vor den Kameras tummeln werden ... und das Grußwort sprechen. Im Namen der Opfer ist mir dieser Irrsinn n bisschen zu bigott.

37 Städte - unter anderem - Köln, Dortmund, Trier, Lutterstadt Wittenberg - hatten kein Problem diesen einfachen Schritt zu gehen. Bamberger Erinnerungskultur ist dagegen so rückständig, wie die Volksvertreter, die lieber die gesamte Bevölkerung pikieren, anstelle sich den Tatsachen zu stellen: Solange Bamberg nicht ebenfalls rehabilitiert und diesen unsäglichen Text abändert, wird die feierliche Enthüllung deshalb leider ohne mich stattfinden. 

1  1993 Winterberg / NRW, Stadt, kath. und ev. Kirche  6 Opfer
2  1996 Idstein / Hessen        1 Opfer
3  2002 Kammerstein, 2003 -       1 Opfer
4  2007 Eschwege / Hessen, Stadt und ev. Kirche   2 Opfer
5  2008 Fulda / Hessen               250 Opfer
6  2010 Hofheim a.T. / Hessen                11 Opfer
7  2011 Rüthen / NRW                 59 Opfer
8  2011 Hilchenbach / NRW                18 Opfer
9  2011 Hallenberg / NRW                 43 Opfer
10  2011 Sundern / NRW        1 Opfer
11  2011 Menden / NRW                 89 Opfer
12  2011 Werl / NRW                  73 Opfer
13  2011 Suhl / Thüringen                 72 Opfer
14  2012 Bad Homburg / Hessen                76 Opfer
15  2012 Detmold / NRW                 21 Opfer
16  2012 Lemgo / NRW               200 Opfer
17  2012 Rheinbach / NRW                    70 Opfer
18  2012 Köln / NRW                  33 Opfer
19  2012 Meiningen / Thüringen                86 Opfer
20  2012 Osnabrück / Niedersachsen             250 Opfer
21  2012 Büdingen / Hessen                        400 Opfer
22  2013 Soest / NRW                  67 Opfer
23  2013 Freudenberg / NRW            18 Opfer 
24  2013 Rehburg-Loccum / Niedersachen          33 Opfer
25  2013 Lutherstadt Wittenberg / Sachsen-Anhalt        21 Opfer
26  2013 Datteln / NRW           130 Opfer
27  2014 Horn-Bad Meinberg / NRW           47 Opfer
28  2014 Trier/ Rheinland-Pfalz.          400 Opfer
29  2014 Dortmund / NRW            25 Opfer
30  2014 Stadt Schleswig / SHS           38 Opfer
31  2015 Lippstadt / NRW            29 Opfer
32  2015 Blomberg / NRW              5 Opfer
33  2015 Wemding / Bayern            59 Opfer
34  2015 Rottweil / Baden-Württemberg        266 Opfer
35  2015 Gelnhausen / Hessen             52 Opfer
36  2015 Bad Laasphe / NRW           6 Opfer
37  2015 Balve / NRW   300 Opfer

Bamberg hätte übrigens auf Platz 6 dieser Liste stehen können ... aber trotz der Tatsache, dass das Mahnmal ja auch Jahre lang verhindert wurde, bin ich zuversichtlich, das es letztendlich noch eine Lösung geben wird, in der meine Heimatstadt hoffentlich nicht den letzten Platz auf dieser Liste belegen wird. 


Mittwoch, 27. Mai 2015

Das Hexenmahnmal von Bamberg und das Sankt-Florians-Prinzip



Im Anhang finden Sie ein PDF vom letzten Sitzungsprotokoll des Kultursenats der Stadt Bamberg (29. April 2015) mit dem hoffnungsvollen Namen: Rehabilitation der Opfer der "Hexenprozesse" im Hochstift Bamberg.

Falls Sie dieses Dokument noch nicht kennen, dann liegt das eventuell daran, dass es nirgendwo anders als bei uns präsentiert wird … keine Tageszeitung hat darüber berichtet (wie üblich bei diesem „unbequemen Thema“) und auch im WEB-Blog von Stadtrat Dieter Weinsheimer steht lediglich der Wortlaut der finalen Erklärung.

Schon nach dem ersten Satz dieses Beschlusses wird klar, das die Überschrift etwas zu euphorisch lautet, denn: „Der am 06. Februar 2013 gestellte Antrag für eine sozialethische, moralische Rehabilitierung der Opfer des „Hexenprozesse“ im Hochstift Bamberg wurde in der Sitzung des Kultursenats vom 09. Juli 2015 wegen der fehlenden juristischen Zuständigkeit der Stadt Bamberg abgelehnt und ist geschäftsordnungsmäßig erledigt.“

Trotzdem wird dann am 2. August 2015 ein offizielles Mahnmal für die ca. 1000 Hexenopfer eingeweiht werden - und genau hier frage ich mich: Mit welchem Klammerbeutel muss man gepudert worden sein, um diese beiden konträren Geisteshaltungen in einem einzigen Mahnmal zu manifestieren ?

Auf der einen Seite soll das Denkmal an das unsagbare Leiden der unschuldig verbrannten Opfer erinnern … auf der anderen Seite wird im gleichen Atemzug abgelehnt, diese Opfer auch moralisch-ethisch zu rehabilitieren … So wie das bis dato schon 34 andere Städte in Deutschland getan haben (komplette Liste im Anhang). 

Wahrscheinlich sind die Stadträte dieser 34 Städte allesamt „Balla-Balla“, denn im Umkehrschluss würde die Logik lehren, dass sonst die Bamberger Stadträte offensichtlich „auf der Brennsuppn dahergschwumma kumma“. Die Tatsache, dass man in Bamberg damals den kompletten Stadtrat, 5 Bürgermeister und den Kanzler mitsamt seiner kompletten Familie verbrannt hat ist europaweit ein einmaliges Verbrechen gewesen … irgendwie KRANK wenn ausgerechnet die Nachfolger im Amt dieser Opfer die brenzlige Vergangenheit verleugnen, oder?

Wie im Beschluss nachzulesen (PDF-Anhang) hatte der Bürgerverein Mitte einen eigenen Textentwurf zum Mahnmal erarbeitet, den ich, ohne Bedenken, sofort unterschreiben würde. 

Dann aber wurde dieser Text zwischen den drei unterschiedlichen Fach-Gremien mehrmals hin- und hergeschickt - „es wurde um jede Formulierung gerungen“, - doch bei diesem zähen Ringen haben sich einmal mehr die Kräfte durchgesetzt, die Jahrelang mit sturer Verbissenheit darum gekämpft haben, das Hexenthema komplett KALT ZU STELLEN und deshalb lautet der „neue ehrliche Text für das Mahnmal“ jetzt wie folgt … und diese Erklärung des Rates der Stadt soll nun zur Einweihung von OB Andreas Starke im Wortlaut verlesen werden - denn es wird die Inschrift am neuen Mahnmal.

Der Bamberger Stadtrat legt namens der Bürgerinnen und Bürger ein eindeutiges Bekenntnis zur Unschuld der Opfer des Hexenwahns ab.

Mit der grausamen „Hexenverfolgung“ wurde auf ihrem Höhepunkt im 17. Jahrhundert eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte des Hochstifts Bamberg geschrieben.

Nach den erhaltenen gut 800 Verhörprotokollen wurden bis zu 1.000 Frauen, Männer und Kinder der Hexerei beschuldigt, angeklagt, verhört, gefoltert und ermordet. Die Hinrichtungen wurden zunächst in Zeil, einer Exklave des geistlichen Fürstentums Bamberg, durchgeführt.

1627 wurde dann in Bamberg mit dem Malefizhaus ein eigenes Gebäude als Folterstätte und Hexengefängnis errichtet, das 1635 wieder abgetragen wurde.

Seit 180 Jahren sind diese grausamen Vorgänge Gegenstand der historischen Forschung und in der Erinnerung der Menschen. 

Die Geschichte der „Hexenverfolgungen“ zu erforschen und darzustellen, sie auch künftig im Bewusstsein der Menschen wachzuhalten, um Ausgrenzung, Entwürdigung und Fanatismus künftig zu vermeiden, ist eine Aufgabe, eine Verpflichtung unserer Zeit.


Grotesque Nummer 1:

Wie ist es zu erklären, dass Satz vier von sieben in dieser Erklärung lautet: Die Hinrichtungen wurden zunächst in Zeil, einer Exklave des geistlichen Fürstentums Bamberg, durchgeführt.

Bitte fragen Sie im Notfall Herrn Professor Dr. Dr. Knefelkamp oder lesen Sie es einfach in Wikipedia nach. Die Bamberger Massenmorde begannen bereits 1595 unter Fürstbischof Neidhardt von Thüngen - das ist unzweifelhaft historischer Fakt.

Dem ortsunkundigen Leser soll hier durch die Anwendung des Sankt-Florian-Prinzips der falsche Eindruck vermittelt werden, dass das „böse Zeil“ mit dem Hexenbrennen begonnen hat und das „arme Bamberg“ sozusagen nur in den Strudel der Verfolgung hineingerissen wurde. 

Aber selbst wenn man wirklich in Zeil mit dem Brennen begonnen hätte … dieser kleine Ort war nichts anderes als das „Vernichtungslager von Bamberg“: Die Anzeigen, die Anweisungen zur „Captura“, der Befehl zur Folter und ausnahmslos alle Urteile wurden ausnahmslos in Bamberg ausgefertigt, angeordnet und bezahlt (Besonders gerne mit dem konfiszierten Geld der verbrannten Opfer).

Insgesamt wurden in Zeil etwa 400 der ca. 1000 Opfer verbrannt. Der geschätzte Rest - also ca. 600 Scheiterhaufen - standen definitiv in Bamberg am Schönleinsplatz und an manchen Tagen wurden genau an diesem Ort bis zu 8 (acht) Menschen gleichzeitig öffentlich verbrannt (siehe 15. Juli 1628).

Es gehört eindeutig zum System der „Bamberger Vertuschung“ möglichst viel Verantwortung auf das kleine Zeil am Main abzuschieben, um damit von Bamberg und seinen katholischen Massenmördern abzulenken. Ironischerweise hat aber ausgerechnet Zeil aber 600.000 Euro für die Einrichtung eines Dokumentationszentrums ausgegeben, während das Bamberger Mahnmal von einem privaten Bürgerverein initiiert wurde. RESPEKT.

Auch während der städtischen Hexenwochen im Jahr 2012 wurden die absurdesten Vorträge selbst über Salem (Massachusetts) abgehalten, während man die Existenz und die Funktion des MALEFIZHAUSES gerade einmal mit ein paar Nebensätzen am Rand streifte.

Damit komme ich zur nächsten Grotesque in dieser Erklärung: Seit 180 Jahren sind diese grausamen Vorgänge Gegenstand der historischen Forschung und in der Erinnerung der Menschen.“

Wenn es wirklich so wäre, warum wurden denn dann eigentlich erst 2012 die „sensationell besuchten Hexenwochen“ abgehalten.

Wenn die grausamen Vorgänge wirklich seit 180 Jahren in der Erinnerung der Menschen wären - warum wusste dann bis zum Jahr 2008 „kein Schwein etwas davon?“ Warum hat in den ganzen 180 Jahren NIEMAND ein Buch oder irgendeine Publikation darüber verfasst? 

Ausserdem dürfte mittlerweile bekannt sein, dass die Bamberger Gerichtsbarkeit, in eben jenem 18 Jahrhundert, alle Hexen-Akten vernichten wollte … Dummerweise hatte ein geschichtsbewusster Bürger diese Akten aber entdeckt und den Rest davon aufgekauft. Sonst wären nämlich alle Beweise restlos verschwunden und wir wüssten gar nichts von dem damaligen Massenmord … passiert ist er deswegen trotzdem.

Fragen Sie doch einfach Herrn Oberbürgermeister Starke selbst, wann und wo er das erste Mal von dem geheimnisvollen Malefizhaus informiert wurde. 

Oder noch einfacher: Bei welcher Gelegenheit haben Sie - liebe/r Leser/in - das erste Mal von dem katholischen Haus des Horrors in der Franz-Ludwig-Strasse und dem 1000-fachen Massenmord gehört? 

Die ungeschminkte Wahrheit wurde erstmals im Jahr 2008 durch uns öffentlich gemacht, und die einzige Institution, die uns jemals geholfen und inspiriert hat, diese Justizmorde gegen alle Widerstände aus dem Erinnerungsschatten zu befreien, war die DEUTSCHE STIFTUNG DENKMALSSCHUTZ in Bonn.

In einem TV-Beitrag hat OB Starke im BR 2012 erklärt, dass man in Bamberg „ehrlich mit dem Thema umgehen würde“ … ich würde gerne wissen, wie er sich dann fühlen wird, wenn er am 2. August den oben aufgeführten Text in die Kameras und Mikrophone der internationalen Presse sprechen wird. 

Trotzdem gibt es in Bamberg noch immer genügend Menschen, die sich nicht von der rückständigen Haltung einiger Politiker abschrecken lassen: Der Bürgerverein Mitte hat mich sogar schriftlich zu dieser Zeremonie eingeladen: „Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie (als derjenige, der in Bamberg den Stein ins Rollen gebracht hat) zur Einweihung kommen würden.“

Ich weiss die aussergewöhnliche Ehre dieser Einladung wirklich sehr zu schätzen und bedanke mich auch von ganzem Herzen dafür, … aber wenn diese reaktionäre Erklärung des Stadtrates nicht abgeändert wird (wovon ich leider ausgehen muss) dann verzichte ich lieber … 

Das hat dann für mich auch nichts mit gelebter Erinnerungskultur zu tun und ich empfinde es als inakzeptable Schande für die verbrannten Opfer, die sich nicht gegen diese erneuten Reinwaschungsversuche von ein paar unseriösen Beamten wehren können.

Aber selbst wenn ich dann eben nicht nach Bamberg fahre … ein Kamerateam ist bereits gebucht und so werden Sie, als interessierter Leser, auf alle Fälle bei dieser einmaligen Zeremonie dabei sein. 

Versprochen!

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Chronologische Liste aller Städte in Deutschland, die seit 1993 eine moralisch-ethische Rehabilitation der Opfer ausgesprochen haben. 

1 1993 Winterberg / NRW, Stadt, kath. und ev. Kirche 6 Opfer
2 1996 Idstein / Hessen 1 Opfer
3 2002 Kammerstein, 2003 - 1 Opfer
4 2007 Eschwege / Hessen, Stadt und ev. Kirche 2 Opfer
5 2008 Fulda / Hessen 250 Opfer
6 2010 Hofheim a.T. / Hessen 11 Opfer
7 2011 Rüthen / NRW 59 Opfer (169 ?? )
8 2011 Hilchenbach / NRW 18 Opfer
9 2011 Hallenberg / NRW 43 Opfer
10 2011 Sundern / NRW 1 Opfer
11 2011 Menden / NRW 89 Opfer
12 2011 Werl / NRW 73 Opfer
13 2011 Suhl / Thüringen 72 Opfer
14 2012 Bad Homburg / Hessen 76 Opfer
15 2012 Detmold / NRW 21 Opfer
16 2012 Lemgo / NRW 200 Opfer
17 2012 Rheinbach / NRW 70 Opfer
18 2012 Köln / NRW 33 Opfer
19 2012 Meiningen / Thüringen 86 Opfer
20 2012 Osnabrück / Niedersachsen 250 Opfer
21 2012 Büdingen / Hessen 400 Opfer
22 2013 Soest / NRW 67 Opfer
23 2013 Freudenberg / NRW 18 Opfer (oder 23 )
24 2013 Rehburg-Loccum / Niedersachen 33 Opfer
25 2013 Lutherstadt Wittenberg / Sachsen-Anhalt 21 Opfer
26 2013 Datteln / NRW 130 Opfer
27 2014 Horn-Bad Meinberg / NRW 47 Opfer
28 2014 Trier/ Rheinland-Pfalz. 400 Opfer
29 2014 Dortmund / NRW 25 Opfer
30 2014 Stadt Schleswig / SHS 38 Opfer
31 2015 Lippstadt / NRW 29 Opfer
32 2015 Blomberg / NRW 5 Opfer
33 2015 Wemding / Bayern  59 Opfer
34 2015 Rottweil / Baden-Württemberg  266 Opfer

Insgesamt 2885 Opfer geteilt durch 34 Städte  = 84,8 Opfer / Stadt 

In Bamberg wurde mit ca. 1000 Opfern der Durchschnitt ca. 11,8 mal übertroffen.

P.S.: Im folgenden Protokoll wird laufend das Datum verwechselt … das liegt nicht an mir, denn das PDF ist natürlich im Original aus dem Rathaus am Maxplatz - ob der Beschluss deswegen gleich komplett ungültig ist, kann Ihnen nur ein Verwaltungsfachmann erklären … Pfusch isses in jedem Fall:

Hier ist der Link zum Sitzungsprotokoll des Bamberger Kultursenats: